Tschechien boykottiert Biathlon-Weltcup-Finale in Russland

Tschechien boykottiert Biathlon-Weltcup-Finale in Russland
Tschechien boykottiert Biathlon-Weltcup-Finale in Russland (Symbolbild)
Nach den USA und Kanada verzichtet auch Tschechien aus Protest gegen den russischen Dopingskandal auf die Teilnahme am Weltcup-Finale der Biathleten im westsibirischen Tjumen. Nach der Entscheidung der Internationalen Biathlon-Union (IBU) sollen die Wettkämpfe vom 22. bis 25. März wie geplant stattfinden.

Die IBU begründete die Entscheidung damit, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) keine Bedenken habe, alle Wettbewerbe, die Russland vor der Suspendierung der nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA gewährt wurden, wie ursprünglich geplant durchzuführen.

Der Präsident des deutschen Skiverbandes, Franz Steinle, stellte den deutschen Biathleten die Teilnahme am Weltcup-Finale in Russland frei. "Es ist für uns klar, dass wir dorthin gehen, dass wir nicht boykottieren. Wenn der eine oder andere Athlet nicht hingehen möchte, ist es seine Entscheidung", sagte Franz Steinle am Samstag in Pyeongchang. (dpa)

Mehr zum Thema - Doping-Verdacht: 70 Prozent der norwegischen Ski-Medaillengewinner leiden an Asthma