Sieben Jahre lang für tot gehalten: Eltern erfahren von Gerichtsvollziehern, dass ihr Kind noch lebt

Sieben Jahre lang für tot gehalten: Eltern erfahren von Gerichtsvollziehern, dass ihr Kind noch lebt
Sieben Jahre lang für tot gehalten: Eltern erfahren von Gerichtsvollziehern, dass ihr Kind noch lebt (Symbolbild)
Ein tragischer und zugleich atemberaubender Vorfall ereignete sich vor kurzem in der russischen Stadt Wolgograd im Süden Russlands: Ein russisches Ehepaar, das sein Kind seit sieben Jahren für tot hielt, hat durch Zufall erfahren, dass es am Leben ist. Gerichtsvollzieher forderten die Mutter auf, die Unterhaltsbeiträge für ihr Kind, das sich in einem Heim befindet, zu bezahlen. Auf diese Weise erfuhr die schockierte Mutter, dass ihr Junge nach der Geburt nicht gestorben ist.

Im Jahr 2011 hat die Frau ein Kind zur Welt gebracht, das den Ärzten zufolge nicht überlebensfähig war. Die Eltern entschieden sich, das Kind in der Geburtsklinik zu lassen und unterzeichneten alle dafür erforderlichen Unterlagen. Ein paar Tage später haben sie sich jedoch umentschieden und kamen zurück, um den Neugeborenen abzuholen. Die Ärzte teilten dem Paar jedoch mit, dass das Kind bereits tot sei. Das Paar zog kurz darauf in eine andere Wohnung um und erhielt keine einzige Gerichtsmahnung. Erst im Jahr 2017 haben die Gerichtsvollzieher die Mutter gefunden, um ihr mitzuteilen, dass sie die Unterhaltsbeiträge für das Kind seit sieben Jahren nicht bezahlt hatte. Als sie dies hörte, fiel sie in Ohnmacht. Mittlerweile wurden die Sorgerechte wiederhergestellt, das Kind wurde mit der Familie vereint.

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