Nordkorea soll Treffen mit US-Vizepräsident Pence abgesagt haben

Nordkorea soll Treffen mit US-Vizepräsident Pence abgesagt haben
US-Vizepräsident Mike Pence, das protokollarische Staatsoberhaupt Nordkoreas, Kim Yong-nam und die Schwester des nordkoreanischen Staats- und Parteichefs Kim Jong-un, Kim Yo-jong, bei den Olympia-Eröffnungsfeier in Pyeongchang am 9. Februar 2018.
Nordkorea hat nach Angaben des Büros von Mike Pence kurzfristig ein hochrangiges Treffen mit dem Vize von US-Präsident Donald Trump bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang abgesagt.

Demnach sollte Pence am 10. Februar mit Kim Yo-jong, der Schwester des nordkoreanischen Staats- und Parteichefs Kim Jong-un, sowie dem protokollarischen Staatsoberhaupt Kim Yong-nam zusammentreffen, wie die Washington Post und andere US-Medien am Dienstag berichteten. Doch die Nordkoreaner hätten die Zusammenkunft nur wenige Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt.

Gründe für die kurzfristige Absage seien die Ankündigung des US-Vizepräsidenten gewesen, weitere Sanktionen gegen Nordkorea zu verhängen, sowie sein Treffen mit nordkoreanischen Überläufern, hieß es. Nordkorea habe das angekündigte Treffen auf hoher Ebene als Köder benutzt in der Hoffnung, dass der Vize-Präsident seine Position abmildern werde, sagte Pences Stabschef Nick Ayers demnach in einer Mitteilung. Dies wäre ein Propagandaerfolg für das kommunistische Land gewesen. Pence sei aber bei seiner harten Linie geblieben. (dpa) 

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