Brite stirbt in ägyptischem Krankenhaus, weil seine Krankenversicherung ungültig war

Brite stirbt in ägyptischem Krankenhaus, weil seine Krankenversicherung ungültig war
Brite stirbt in ägyptischen Krankenhaus, weil sich seine Krankenversicherung als ungültig erwies (Symbolbild)
Ein Brite ist in einem ägyptischen Krankenhaus gestorben, nachdem sich Ärzte geweigert hatten, seine Behandlung wegen einer ungültigen Krankenversicherung fortzusetzen. Die Familie von Adrian King versuchte, die notwendigen etwa 7.900 Euro zu sammeln, schaffte es aber nicht rechtzeitig. Das ergab sich aus der Untersuchung der Todesumstände, deren Ergebnisse am Montag veröffentlicht wurden.

Der 39-jährige Mann aus Stafford befand sich im Mai des vorigen Jahres im ägyptischen Urlaubsort Hurghada und wurde mit Verdacht auf Nierenversagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung behandelten ihn zunächst und führten eine Dialyse durch. Er fiel ins Koma und wurde künstlich am Leben gehalten. Sein Krankenversicherer prüfte den Fall und es stellte sich heraus, dass seine Krankenversicherung aufgrund fehlender Angaben ungültig war. Ärzte forderten Geld für die weitere Behandlung. Weil die Summe nicht gezahlt wurde, schalteten sie die Herz-Lungen-Maschine ab.

"Ich kann nicht glauben, dass das britische Konsulat nicht mehr für einen britischen Staatsbürger tun konnte", sagte der Vater des Verstorbenen gegenüber britischen Medien. 

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