Willkommensgeschenke trotz Sanktionen: IOC macht für iranische Athleten Ausnahme von UN-Resolution

Willkommensgeschenke trotz Sanktionen: IOC macht für iranische Athleten Ausnahme von UN-Resolution
IOC macht für iranische Athleten Ausnahme von UN-Resolution
Ein Smartphone, das allen Teilnehmer der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang geschenkt werden soll, hat diese Woche für diplomatische Spannungen zwischen dem Iran und Südkorea gesorgt. Zunächst wollten die Organisatoren aufgrund von Sanktionen, die von den Vereinten Nationen gegen den Iran verhängt wurden, die iranischen Sportler leer ausgehen lassen. Eine UN-Resolution verbietet es nämlich, Luxuswaren ins Land einzuführen.

Mittlerweile wurde der Skandal gelöst: Die Sportler bekommen ausnahmsweise ihre 800 Euro teuren Geräte. Das Internationale Olympische Komitee änderte seine Entscheidung, nachdem sich Vertreter des iranischen Außenministeriums offiziell beim südkoreanischen Botschafter beschwert hatten. "Das IOC wird die Mobilgeräte allen Sportlern aus allen Ländern zur Verfügung stellen, die an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen. Diese Smartphones enthalten Informationen über die Wettkämpfe, die für sie wichtig sind", sagte ein Sprecher des Komitees.

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