Iraner wegen angeblicher Atomspionage zu Haftstrafe verurteilt

Iraner wegen angeblicher Atomspionage zu Haftstrafe verurteilt
Iraner wegen angeblicher Atomspionage zu Haftstrafe verurteilt
Ein Iraner ist nach Angaben eines Staatsanwaltes wegen angeblicher Atomspionage zu sechs Jahren Haft im eigenen Land verurteilt worden. Der Mann habe einem Agenten des US-amerikanischen Geheimdienstes sowie einem europäischen Land geheime Informationen über das iranische Atomprogramm übermittelt und dafür Geld erhalten, sagte Teherans Staatsanwalt Abbas Dori Nadschafabadi laut dem Nachrichtenportal Mizan. Der Name des angeblichen Spions und weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Im vergangenen Jahr war bereits ein iranischer Unterhändler bei den Atomverhandlungen mit dem Westen wegen angeblicher Spionage und des Verkaufs von geheimen Informationen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Es soll sich damals um Abdol Rassul Dori Isfahani gehandelt haben, der 2015 in der Endphase der Verhandlungen als Wirtschaftsexperte Mitglied der iranischen Delegation gewesen war. (dpa)

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