Marktforschung: Für Süßigkeiten greifen die Deutschen tief in die Tasche

Marktforschung: Für Süßigkeiten greifen die Deutschen tief in die Tasche
Marktforschung: Für Süßigkeiten greifen die Deutschen tief in die Tasche
Allein im Lebensmittelhandel und den Drogeriemärkten gaben die Verbraucher im vergangenen Jahr pro Kopf rund 172 Euro für Schokolade, Gummibärchen und anderes Naschwerk aus, wie aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervorgeht. Die Gesamtausgaben der Bundesbürger für Süßigkeiten summierten sich damit 2017 auf satte 13,8 Milliarden Euro.

Eine wachsende Rolle spielen dabei nach den Erkenntnissen der Marktforscher saisonale Süßigkeiten vom Schoko-Weihnachtsmann über das Marzipan-Osterei bis zum Halloween-Gespenst aus Fruchtgummi. "Spezielle Saisonartikel liegen im Trend", sagte Michaela Erbsen, Süßigkeiten-Expertin bei Nielsen Deutschland. Während der Süßigkeitenabsatz insgesamt leicht rückläufig war, legte der Verkauf von Osterhasen, Weihnachtsmännern und Co. um rund 2 Prozent zu. Immerhin ein Zehntel des gesamten Süßwarenumsatzes entfällt inzwischen auf saisonales Naschwerk.

Wichtigstes Fest für die Süßwarenindustrie bleibt unangefochten Weihnachten. "Das Weihnachtsgeschäft ist ganz klar das Zugpferd und macht diese Zeit zur wichtigsten Saison für den Süßigkeitenkauf - Ostern und besonders Halloween holen jedoch auf", berichtete Nielsen-Expertin Erbsen.

Bei aller Liebe zum Zuckerzeug haben die Konsumenten aber auch den Preis nicht aus den Augen verloren. Süßigkeiten für Weihnachten, Ostern oder Halloween kaufen sie nach Angaben der Marktforscher am liebsten beim Discounter. (dpa)