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Bahn fährt nach "Friederike" nur eingeschränkt - Nordrhein-Westfalen und Mitteldeutschland betroffen

Bahn fährt nach "Friederike" nur eingeschränkt - Nordrhein-Westfalen und Mitteldeutschland betroffen
Bahn fährt nach "Friederike" nur eingeschränkt
Nach dem Orkantief "Friederike" müssen Bahnkunden am Freitag noch mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Über 200 beschädigte Streckenabschnitte vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Mitteldeutschland waren der Deutschen Bahn am Morgen bekannt. "Wir fliegen aktuell Strecken mit Hubschraubern ab", sagte ein Bahnsprecher am Freitagmorgen. Ist die Strecke frei, müsse erst ein Zug ohne Fahrgäste fahren, bevor sie endgültig für Züge mit Passagieren freigegeben werden kann.

Die Bahn hat sich zum Ziel gesetzt, am Freitag alle Reisenden an ihr Ziel zu bringen. "Ich denke, wir bringen heute noch jeden ans Ziel, aber vielleicht nicht in der geplanten Zeit", sagte Bahnsprecher Achim Stauß am Freitag im ZDF-Morgenmagazin. "Da bitte ich um Verständnis." Die Zugbindung wurde für sämtliche Tickets aufgehoben. "Die Gültigkeit der Fahrkarten haben wir um eine Woche verlängert, damit man auch Fahrten noch verschieben kann", sagte Stauß. Wer ganz auf die Reise verzichten muss, bekommt seinen Fahrschein gebührenfrei erstattet.

Nördlich des Mains waren am Morgen im Nah- und Fernverkehr noch viele Strecken gesperrt, darunter zum Beispiel auch die viel befahrene Verbindung zwischen Berlin und Hamburg. Die Streckenabschnitte sollen im Laufe des Tages Stück für Stück freigegeben werden. Eine genaue Prognose wagte der Bahnsprecher nicht. Dafür sei die Lage zu komplex. Man sei aber zuversichtlich, am Wochenende wieder einen weitgehend normalisierten Verkehr anbieten zu können.

In Bayern und Baden-Württemberg konnten die allermeisten Schäden schon behoben werden. Allerdings gebe es noch viele Ausfälle, sagte ein Bahnsprecher in Stuttgart. Es werde noch den ganzen Tag dauern, bis die Züge wieder dort sind, wo sie gebraucht werden. Fernverkehrszüge, die im Süden losfahren enden oft vorzeitig zum Beispiel in Frankfurt. (dpa)

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