Donald Trump bestärkt Regierungskritiker im Iran

Donald Trump bestärkt Regierungskritiker im Iran
Donald Trump bestärkt Regierungskritiker im Iran
US-Präsident Donald Trump hat die iranische Führung angesichts der regierungskritischen Proteste vor ihrem Untergang gewarnt. "Unterdrückerische Regime können nicht ewig bestehen und der Tag wird kommen, an dem das iranische Volk vor eine Wahl gestellt wird", twitterte der Republikaner. "Die Welt schaut hin!" Neben dem US-Militär fürchte die iranische Führung am meisten das eigene Volk.

Am Samstag waren die Proteste, die zuvor bereits in mindestens neun iranischen Städten stattgefunden hatten, auf die Hauptstadt Teheran übergegriffen. Einigen nicht unabhängig verifizierbaren Berichten zufolge soll es bei den Kundgebungen Verletzte oder Tote gegeben haben. Die Regierung in Teheran verurteilte die US-Unterstützung für die Proteste scharf.

Das iranische Volk wird diese wertlosen und opportunistischen Bemerkungen der Amerikaner nicht beachten", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi.

Das Innenministerium sei bereit, Anträge zu friedlichen Demonstrationen zu prüfen, sagte Innenminister Abdulrahman Rahmani. Er ermahnte die Iraner, nicht an den Protesten teilzunehmen.

Die Kundgebungen hatten am Donnerstag begonnen. Sie richteten sich zunächst gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik der Regierung von Präsident Hassan Ruhani, wurden aber zunehmend systemkritisch.

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