Italien will Migrantenzustrom eindämmen und entsendet Truppen nach Niger

Italien will Migrantenzustrom eindämmen und entsendet Truppen nach Niger
Italien will Migrantenzustrom eindämmen und entsendet Truppen nach Niger
Der italienische Premierminister Paolo Gentiloni hat am Donnerstag verkündet, sein Land werde 470 Soldaten, 30 Kampffahrzeuge und zwei Flugzeuge nach Niger schicken. Dies soll der westafrikanischen Nation helfen, den Strom von Migranten, die nach Europa unterwegs sind, einzudämmen. Wirtschaftsflüchtlinge, die über Libyen nach Europa gelangen wollen, nutzen insbesondere Agadez, die wichtigste Stadt im zentralen Niger, für Zwischenstopps.

"Wir werden es [das Militär] auf Ersuchen der örtlichen Regierung, das Anfang Dezember erfolgte, nach Niger entsenden, um Aufgaben wie die Kontrolle von Territorium und Grenzen sowie die Unterstützung von örtlichen Polizeikräften zu übernehmen, wie wir dies normalerweise in solchen Ländern wie Libyen so handhaben", zitiert die Nachrichtenagentur TASS den Politiker.

Der Niger sei "ein wichtiger Knotenpunkt" in Afrika für Migranten, die nach Europa ziehen, betonte Gentiloni und fügte hinzu, dass "der islamistische Terrorismus in verschiedenen Formen" in der Sahelzone stark vertreten sei.

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