Schuld und Vergeltung: Mörder aus China schweigt zwölf Jahre lang und verliert Stimme

Schuld und Vergeltung: Mörder aus China schweigt zwölf Jahre lang und verliert Stimme
Schuld und Vergeltung: Mörder aus China schweigt zwölf Jahre lang und verliert Stimme (Symbolbild)
Ein Chinese hat zwölf Jahre lang so getan, als wäre er stumm. Somit wollte der Mann der strafenden Justiz entkommen. Doch die Vergeltung ereilte den Täter auf zweierlei Art und Weise: Er wurde von der Polizei gefasst und verlor seine Stimme.

Im Jahr 2005 tötete der Mann bei einem Streit um 500 Yuan (umgerechnet 64 Euro) den Onkel seiner Frau. Der Mörder floh aus seiner Heimatprovinz Zhejiang, um der Strafe zu entkommen. Er ließ sich in einer anderen Provinz nieder, wechselte den Namen, fand eine Stelle im Baugewerbe, heiratete eine Frau und wurde Vater. Um nicht entdeckt zu werden, tat er die ganze Zeit so, als wäre er stumm. Doch die örtliche Polizei schöpfte letztendlich Verdacht, weil der Mann offenbar nicht alle notwendigen Papiere besaß. Seine wahre Identität wurde mit Hilfe einer DNA-Analyse festgestellt. Der Täter wurde geständig. Sein Bekenntnis konnte er aber nur schriftlich ablegen: Nach zwölf Jahren Schweigen waren seine Stimmlippen völlig atrophiert. (Daily Mail)

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