Programm zu Fuchs-Ausrottung auf Tasmanien findet keinen Fuchs - trotzdem als erfolgreich gewertet

Programm zu Fuchs-Ausrottung auf Tasmanien findet keinen Fuchs - trotzdem als erfolgreich gewertet
Programm zu Fuchs-Ausrottung auf Tasmanien findet keinen Fuchs - trotzdem als erfolgreich gewertet
Ein kostenintensives Programm zur Fuchs-Ausrottung auf Tasmanien, das über zehn Jahre dauerte und dabei keine lebenden Exemplare dieser Tierart vorfand, soll von der zuständigen Behörde als erfolgreich eingestuft worden sein. Außerdem sollen alle Anschuldigungen, die Mitarbeiter hätten Fuchskot gefälscht, um die Finanzierung weiter zu bekommen, von der tasmanischen Kommission zur Korruptionsbekämpfung für unbegründet erklärt worden sein.

Die Programme zur Ausrottung auf der zum Staat Australien gehörenden Insel Tasmanien liefen über einen Zeitraum von 2002 bis 2014 und kosteten den Staat über 36,7 Millionen US-Dollar. Dabei gelang es den Mitarbeitern nicht, lebende Füchse auf Tasmanien zu entdecken und schon gar nicht, sie "auszurotten". Mehrmals gab es Vorwürfe, dass die Mitarbeiter die Kot-Beweise platzierten, um weiter die Finanzierung sicherzustellen. Diese Anschuldigungen wurden von der Kommission zurückgewiesen. Außerdem wurde das Programm als Erfolg gewertet.

Obwohl Rotfüchse sich nie auf Tasmanien angesiedelt haben, wurden die Programme zur Ausrottung aus Angst gestartet, dass diese Raubtiere die einheimischen Tierarten gefährden könnten.

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