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Chinas Behörden schalteten seit 2015 rund 13.000 Webseiten und Millionen Nutzer-Konten ab

Chinas Behörden schalteten seit 2015 rund 13.000 Webseiten und Millionen Nutzer-Konten ab
Chinas Behörden schalten seit 2015 rund 13.000 Webseiten und Millionen Nutzer-Konten ab
Die chinesischen Behörden haben in den vergangenen drei Jahren mehr als 13.000 Internet-Seiten abgeschaltet. Das Vorgehen stehe im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Gewalt und Pornografie, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Die Betreiber hätten Gesetze oder andere Regeln verletzt. Zudem seien rund zehn Millionen Nutzer-Konten geschlossen worden.

Mutmaßlich bezieht sich dies auf Konten in sozialen Medien. Xinhua berichtete zudem, eine Umfrage habe ergeben, dass mehr als 90 Prozent der Bürger die Bemühungen der Regierung zur Überwachung des Internets unterstützen würden.

Die chinesische Regierung hatte die ohnehin schon scharfe Überwachung nach Amtseinführung von Präsident Xi Jinping vor fünf Jahren nochmals verstärkt. Gegner der Kontrolle sehen darin eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. (Reuters)

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