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Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle in Südafghanistan

Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle in Südafghanistan
Mindestens sieben Zivilisten sterben durch Sprengfalle in Südafghanistan (Symbolbild)
Bei der Explosion einer an einer Straße versteckten Bombe sind in der südafghanischen Provinz Helmand mindestens sieben Zivilisten ums Leben gekommen. Der Kleinbus sei am Morgen auf dem Weg in die Provinzhauptstadt gewesen und im Mardscha-Bezirk in die Sprengfalle geraten, sagte am Sonntag ein Mitglied des Provinzrats, Mirsa Hussain Alisada. Provinzsprecher Omar Swak sagte, es seien insgesamt zehn Menschen verletzt und getötet worden.

Die radikalislamischen Taliban legen landesweit Tausende solcher improvisierten Sprengsätze. Die "IED" genannten Bomben sollen Truppenbewegungen aufhalten, töten aber oft Zivilisten. Dem jüngsten UN-Bericht zu den zivilen Opfern des Krieges zufolge sollen zwischen Januar und Ende September mehr als 800 afghanische Zivilisten von diesen minenartigen Sprengfallen getötet oder verletzt worden sein – ein Drittel von ihnen Kinder. Die UN zählen konservativ und brauchen für jeden Fall drei unabhängige Bestätigungen. (dpa)

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