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Heiße Ware: Beschlagnahmtes Marihuana zum Heizen von Häusern in Bayern verwendet

Heiße Ware: Beschlagnahmtes Marihuana zum Heizen von Häusern in Bayern verwendet
Beschlagnahmtes Marihuana zur Heizung von Häusern in Bayern verwendet
Mitarbeiter einer Müllverbrennungsanlage in Olching, nicht weit von München, haben einen ungewöhnlichen Stoff in ihren Öfen verbrannt: 550 Kilogramm Marihuana, die zuvor von Zollbeamten beschlagnahmt wurden. Mit der dabei erzeugten Energie beheizte man die Häuser der Stadt.

Die Münchner Zollbeamten beschlossen, das Marihuana zu verbrennen, weil es an anderen Einrichtungen mangelt, um so eine große Menge aufzubewahren. Der neuartige Brennstoff wurde im Dezember in einem Lastwagen bei Nürnberg entdeckt. Der Lastwagen kam aus Serbien, aber die Polizei nimmt an, dass die Drogen aus Albanien stammten.

Nicht nur die Quantität ist beeindruckend, sondern auch die Qualität. Das beschlagnahmte Gras hatte 16 Prozent THC - dem psychoaktiven Inhaltsstoff in Cannabis - stark. Der durchschnittliche THC-Gehalt von Cannabis liegt bei zwölf Prozent. Die ahnungslosen Einwohner wussten nicht, was für ein Brennstoff zur Erzeugung der Wärme verwendet wurde. Außerdem hatte die Verbrennung keine Nebenwirkungen, da die Pflanzen bei einer so hohen Temperatur verbrannt wurde, dass jede organische Verbindung, einschließlich des THC, zerstört wurde.

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