Ein Jahr nach Terroranschlag auf Nachtclub: Silvesterfeiern in Zentrum Istanbuls verboten

Ein Jahr nach Terroranschlag auf Nachtclub: Silvesterfeiern in Zentrum Istanbuls verboten
Ein Jahr nach Terroranschlag auf Nachtclub: Silvesterfeiern im Zentrum Istanbuls verboten
Nach dem Terroranschlag auf einen Istanbuler Nachtclub Ende vergangenen Jahres haben die Behörden diesmal Silvesterfeiern im Zentrum der Stadt verboten. "Damit das Volk ein friedliches Neujahr verbringt, werden keine Feiern abgehalten", sagte der Polizeichef des Stadtteils Beyoglu, Ismail Kilic, nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. Versammlungen seien nicht gestattet. Kilic kündigte noch schärfere Sicherheitsmaßnahmen als im Vorjahr an.

In der Silvesternacht im vergangenen Jahr war ein Attentäter in den Club Reina am Bosporus gestürmt, hatte um sich geschossen und 39 Menschen getötet. Der Attentäter gab nach Medienberichten bei seiner Vernehmung an, im Auftrag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehandelt zu haben. Als Anschlagsziel habe er unter anderem auch den Taksim-Platz im Visier gehabt, sei jedoch durch die hohe Polizeipräsenz dort abgeschreckt worden. (dpa)

Mehr lesen - Nach schwerer Kritik der Terror-Opfer: Merkel besucht Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen