Kein klares Ja – kein Sex: Neues schwedisches Gesetz soll Beziehungen zwischen Partnern ändern

Kein klares Ja – kein Sex: Neues schwedisches Gesetz soll Beziehungen zwischen Partnern ändern
Keine definitive Zusage – kein Sex
Schwedens Erwachsene könnten wegen Vergewaltigung verurteilt werden, wenn sie nicht vor jedem sexuellen Verkehr ein mündliches oder nonverbales Zeichen der Zustimmung ihres Partners erhalten. Solch eine Prozedur sieht ein neues Gesetz vor, das nächstes Jahr in Kraft treten soll.

"Es soll offensichtlich sein. Sex soll freiwillig sein. Wenn es nicht freiwillig ist, dann ist er illegal", sagte der Ministerpräsident Stefan Lofven bei einer Konferenz in Stockholm. "Wenn du unsicher bist, dann unterlasse es!"

Der Justizminister Morgan Johansson erklärte, dass die Grenze für eine ausreichende Einwilligung von Fall zu Fall definiert werden soll, fügte aber hinzu, dass er "mit einer steigenden Zahl von Verurteilungen rechnet." "Es ist ein neues Kapitel in der schwedischen Geschichte der Geschlechtergleichstellung", sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Isabella Lovin, die sich für die Initiative einsetzte.

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