Schlepper bekommt 1.489 Jahre Haft für Menschenhandel

Schlepper bekommt 1.489 Jahre Haft für Menschenhandel
Schlepper bekommt 1489 Jahre Haft für Menschenhandel (Symbolfoto)
Ein 54-jähriger Menschenhändler aus Griechenland wurde in Thessaloniki zu 1.489 Haftjahren verurteilt, weil er für einen internationalen Schlepperring tätig war und mehrere hunderte irakische und syrische Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland geschleust hatte. Die Schlepperbande wurden bei einer Polizeirazzia im Jahr 2016 festgenommen, insgesamt wurden dabei 46 Fälle von Menschenschmuggel registriert.

Die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak bezahlten die Schlepper, um nach Europa gebracht zu werden. Sie überquerten zuerst den Fluss Evros und wurden dann in speziellen LKW-Verstecken nach Thessaloniki gebracht. Dort wurden sie von Taxis abgeholt und weiter transportiert.

Trotz der verhängten Strafe von 1.489 Jahren Haft beträgt die Höchststrafe, die jemand in Griechenland im Gefängnis verbringt, nur 25 Jahre.

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