Proteste und Generalstreik gegen Rentenreform in Argentinien: Mindestens 80 Verletzte

Proteste und Generalstreik gegen Rentenreform in Argentinien: Mindestens 80 Verletzte
Proteste und Generalstreik gegen Rentenreform in Argentinien: Mindestens 80 Verletzte
Bei Protesten gegen eine geplante Rentenreform in Argentinien sind am Montag (Ortszeit) mindestens 80 Menschen, unter ihnen 15 Polizisten, verletzt worden. Rund 50 Demonstranten wurden festgenommen. Linke Protestler schleuderten Steine gegen Sicherheitskräfte, die das Kongressgebäude abriegelten.

Die argentinischen Gewerkschaftszentralen haben inzwischen einen Generalstreik gegen die Vorhaben der Regierung ausgerufen. Es sieht nämlich die Abschaffung der inflationsbedingten Anpassungen der Pensionen vor. Mit dem 24-stündigen Ausstand seit Montagmittag (Ortszeit) wird gegen die Initiative des Präsidenten Mauricio Macri protestiert, die jährlich 100 Milliarden Peso (umgerechnet 4,8 Milliarden Euro) einsparen soll. (dpa)

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