Spaniens Regierung gibt trotz FIFA-Prüfung Entwarnung für WM 2018

Spaniens Regierung gibt trotz FIFA-Prüfung Entwarnung für WM 2018
Spaniens Regierung gibt trotz FIFA-Prüfung Entwarnung für WM 2018
Die spanische Regierung hat gelassen auf die angekündigte Prüfung durch die FIFA wegen angeblicher staatlicher Einmischung in interne Angelegenheiten reagiert. "Dass Spanien nicht zur WM fahren könnte, ist ein Szenario, das ich überhaupt nicht in Betracht ziehe", sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. "Wir werden nicht nur hinfahren, wir werden gewinnen."

Der Fußball-Weltverband hatte dem spanischen Verband RFEF eine staatliche Einmischung in interne Angelegenheiten vorgeworfen. Schlimmstenfalls könnte laut der Zeitung "El País" Spanien von der WM im kommenden Jahr in Russland ausgeschlossen werden. Es bestehe ein "ernstes Risiko", schrieb das Blatt.

Die FIFA hatte zuvor in einer Mitteilung bestätigt, dass Delegationen der FIFA und der UEFA nach Madrid entsandt werden sollen, um die Situation zu prüfen. Der spanische Verband teilte mit, bereits am Rande der WM-Auslosung in Moskau sei der neue RFEF-Präsident Juan Luis Larrea wegen der Vorwürfe mit Vertretern von FIFA und UEFA zusammengetroffen. Die Bedenken der FIFA seien auch dem Sportministerium in Madrid mitgeteilt worden. Man hoffe auf ein baldiges Treffen aller Beteiligten, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Bei der Auslosung vor zwei Wochen waren der spanischen Auswahl Portugal, Marokko und der Iran als Vorrundengegner zugelost worden. (dpa)

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