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Bildungsausgaben im vergangenen Jahr auf 128 Milliarden Euro gewachsen

Bildungsausgaben im vergangenen Jahr auf 128 Milliarden Euro gewachsen
Bildungsausgaben im vergangenen auf 128 Milliarden Euro gewachsen
Die öffentlichen Haushalte haben im vergangenen Jahr mehr in die Bildung investiert. Insgesamt gaben im Jahr 2016 Bund, Länder sowie Kommunen 128,4 Milliarden Euro aus. Das sind 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag auf Basis vorläufiger Zahlen berichtete. Pro Kopf wurden 1.576 Euro ausgegeben (2015: 1.510 Euro). Je Einwohner unter 30 Jahren lagen die Ausgaben bei 5.300 Euro.

Die Hälfte (49,9 Prozent) aller Ausgaben entfiel auf die Schulen. 23,2 Prozent flossen dem Bildungsfinanzbericht zufolge in die Hochschulen, 19,2 Prozent in Kindertageseinrichtungen. 7,7 Prozent gingen in die Bildungsförderung, das sonstige Bildungswesen wie Volkshochschulen sowie die Jugendarbeit.

Der Löwenanteil der Bildung wurde von den Ländern mit 90,6 Milliarden Euro finanziert. Die Kommunen stellten 28,0 Milliarden Euro bereit, der Bund 9,8 Milliarden Euro.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) unterstrich in Berlin, der Bund habe seine Bildungsausgaben seit 2008, dem Beginn der Qualifizierungsinitiative, auf 11 Milliarden Euro in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Ihr Ministerium wolle den Wachstumspfad fortsetzen. (dpa)

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