Teheran lehnt Neuverhandlungen des Atomabkommens ab

Teheran lehnt Neuverhandlungen des Atomabkommens ab
Teheran lehnt Neuverhandlungen des Atomabkommens ab
Der Iran hat eine Neuverhandlung des Wiener Atomdeals von 2015 abgelehnt. "Wir werden das Abkommen weder neu verhandeln noch irgendetwas abkürzen oder hinzufügen", sagte Vizeaußenminister Abbas Araghchi am Dienstag in Wien. Statt das Abkommen immer wieder zu analysieren, solle es endlich korrekt umgesetzt werden, forderte der Politiker nach einem Treffen mit Vertretern der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands.

Abbas Araghchi warf den USA vor, das Abkommen torpedieren zu wollen. Solange die Übereinkunft nicht voll und ganz umgesetzt sei, besonders die für den Iran vorteilhaften wirtschaftlichen Teile, könne es dem iranischen Vizeaußenminister zufolge auch keine Verhandlungen über andere Themen geben. Das Wiener Atomabkommen war im Jahr 2015 geschlossen worden. Der Iran verpflichtete sich dort, keine Atombomben zu entwickeln. Im Gegenzug wurden die meisten Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufgehoben. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bescheinigte dem Iran wiederholt, sich an die Vereinbarung zu halten. (dpa)

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