Griechenland beschließt Auslieferung mutmaßlichen Bitcoin-Betrügers aus Russland an USA

Griechenland beschließt Auslieferung mutmaßlichen Bitcoin-Betrügers aus Russland an USA
Griechenland beschließt Auslieferung mutmaßlichen Bitcoin-Betrügers aus Russland an USA
Griechenlands Oberster Gerichthof hat am Mittwoch in letzter Instanz beschlossen, dass ein mutmaßlicher Geldwäscher aus Russland an die USA ausgeliefert werden soll. Dem Russen wird zur Last gelegt, mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen zu haben. Dabei geht es explizit um rund 3,4 Milliarden Euro, die der mutmaßliche Betrüger für kriminelle Organisationen gewaschen haben soll.

Der 38-jährige Alexander Winnik war Ende Juli mit einem internationalen Haftbefehl aus den USA in Griechenland festgenommen worden. Der Russe wies alle Anschuldigungen entschieden zurück. Auch Russland setzte sich für die Auslieferung seines Bürgers ein. Die russischen Behörden legten dem Mann den Cyber-Diebstahl von mehr als 10.000 US-Dollar zur Last. In den USA drohen Alexander Winnik bis zu 55 Jahre Haft. (RIA Nowosti/dpa)

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