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US-Forscher "malen" Mona Lisa mit DNA-Molekülen nach

US-Forscher "malen" Mona Lisa mit DNA-Molekülen nach
US-Forscher "malen" Mona Lisa mit DNA-Molekülen nach
US-Forscher haben aus DNA die vermutlich kleinste Mona Lisa der Welt hergestellt. Bioingenieure vom California Institute of Technology nutzten für das Miniporträt mit Seitenlängen von unter einem Mikrometer das sogenannte DNA-Origami-Verfahren und erweiterten es.

Als Grundlage der raffinierten Falttechnik fungieren winzige DNA-Bausteine. Wegen ihrer besonderen chemischen Eigenschaften sind diese Moleküle aber auch geeignet, künstliche Mini-Formen nach Maß entstehen zu lassen. Dabei braucht man einen längeren Strang, der aus vielen solcher Bausteine – sogenannter Nukleotide – aufgebaut ist. In Verbindung mit mehreren spezifischen, kurzen Strängen faltet sich der längere in eine bestimmte, gewünschte Form, schreiben die Forscher im Fachjournal "Nature".

Grigory Tikhomirov und Kollegen entwickelten ein ressourcensparendes Verfahren, mit dem diese Stränge zu immer größeren Mustern zusammenfinden. Die Forscher ließen so auch einen Hahn entstehen. Ko-Autorin Lulu Qian zufolge ermögliche nun diese Technik, künstliche molekulare Maschinen zu bauen. Biophysiker der TU München veröffentlichten in derselben «Nature»-Ausgabe ein Verfahren zum Aufbau größerer Strukturen in Virengröße mit Hilfe von DNA-Origami. Eine mögliche zukünftige Anwendung künstlicher Käfige könnte der Transport von Medikamenten im Körper sein. (dpa)

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