Däne verliert Klage gegen Umweltschutzbehörde: Biber dürfen weiter Bäume auf Privatgrundstück fällen

Däne verliert Klage gegen Umweltschutzbehörde: Biber dürfen weiter Bäume auf Privatgrundstück fällen
Däne verliert Klage gegen Umweltschutzbehörde: Biber dürfen weiter Bäume auf Privatgrundstück fällen (Symbolbild)
Ein Däne wollte von der einheimischen Umweltschutzbehörde bis zu umgerechnet 40.000 Euro einklagen, nachdem ausgewilderte Biber mehrere Bäume auf seinem Grundstück gefällt und Gewässer nach ihrem Geschmack neu eingerichtet hatten. Das Gericht Holstebro lehnte die Klage ab und entschied, dass der geschädigte Find Andersen-Fruedahl der Behörde umgerechnet 4.000 Euro Gerichtskosten zahlen soll. Der Kläger kündigte an, in Berufung zu gehen.

Die dänische Behörde hatte im Jahr 1999 in der Ortschaft 18 Biber in die freie Wildbahn entlassen. Seitdem stieg die Zahl der Tiere auf 200. Ein Experte sagte gegenüber der Nachrichtengagentur Ritzau, dass die Auswilderung der Biber genau den gewünschten Effekt auf das lokale Ökosystem ausgeübt habe.

Die Biber haben exakt das gemacht, was sie tun sollten – und zwar für mehr Leben in ihrem Wasser-Habitat sorgen. Ihre Dämme schaffen mehr stehende und tiefere Gewässer, welche viele Spezies bevorzugen",zitiert die Zeitung "The Local" den Biologen Morten Elmeros von der Universität Aarhus.

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