Zocken statt Faulenzen: Studie zu Gehirnaktivität zeigt überraschende Ergebnisse

Zocken statt Faulenzen: Studie zu Gehirnaktivität zeigt überraschende Ergebnisse
Zocken statt Faulenzen: Studie zu Gehirnaktivität zeigt überraschende Ergebnisse
Häufig hört man Meinungen, dass Videospiele die Menschen dumm machen würden. Kanadische Forscher aus der Universität Montreal sind da anderer Meinung: Sie haben eine sechs Monate lange Studie mit 33 Personen im Alter von 55 bis 75 Jahren durchgeführt. Die Pensionäre wurden in drei Gruppen geteilt: die erste Gruppe spielte Videospiele, die zweite spielte am Klavier, die dritte war nicht beschäftigt.

Dabei wurde festgestellt, dass Videospiele das Gedächtnis und die Gehirnarbeit der älteren Personen verbessern. Die Experten untersuchten die Menge der Grauen Substanz in drei Gehirnbereichen, die für unser Gedächtnis, das Treffen von Entscheidungen und die Koordination bzw. das Gleichgewicht verantwortlich sind. Bei Rentnern, die das Videospiel "Mario" spielten, wurde eine Erhöhung der Grauen Substanz festgestellt. Jene, die am Klavier spielten, konnten besser planen und Entscheidungen treffen. Bei der dritten Gruppe, die nichts machte, ist die Gehirnarbeit in allen Gehirnbereichen deutlich gesunken.

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