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Kongo: Schlimmster Angriff auf UN-Blauhelme in jüngster Geschichte

Kongo: Schlimmster Angriff auf UN-Blauhelme in jüngster Geschichte
19 Militärs tot und 53 verletzt bei Angriff auf UN-Friedenstruppen im Kongo
Bei einem Rebellenangriff auf die UN-Friedenstruppe im Kongo sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 14 Blauhelm-Soldaten und 5 Angehörige der kongolesischen Streitkräfte getötet worden. Weitere 53 UN-Soldaten seien verletzt worden. Der Angriff - vermutlich von Mitgliedern der Rebellengruppe ADF - habe einem Stützpunkt der Friedenstruppen in Semuliki in der Provinz Nord-Kivu gegolten.

Es sei Verstärkung geschickt worden, twitterte der Leiter der weltweiten UN-Friedenseinsätze, Jean-Pierre Lacroix.

Der Leiter der UN-Friedenstruppe im Kongo (Monusco), Maman Sidikou, verurteilte den Vorfall aufs Schärfste. Derartige Angriffe seien "feige und ein schwerer Verstoß". Die UN-Mission werde alles Nötige tun, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

UN-Generalsekretär António Guterres nannte dies den "schlimmsten Angriff auf UN-Friedenstruppen in der jüngsten Geschichte der Organisation". Auch das Auswärtige Amt verurteilte den "hinterhältigen Angriff" scharf. 

Im Osten des Kongos sind zahlreiche Rebellengruppen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle über die reichen Bodenschätze der Region wie Gold, Kobalt oder Zinn geht. Die rund 16.000 Mann starke UN-Friedenstruppe hilft bei der Stabilisierung des Kongos.

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