Ungewöhnliches Denkmal für Opioid-Epidemie in USA: 22.000 Gesichter der Opfer in Pillen eingeritzt

Ungewöhnliches Denkmal für Opioid-Epidemie in USA: 22.000 Gesichter der Opfer in Pillen eingeritzt
Gesichter der 22.000 Menschen, die letztes Jahr in den USA durch Opioid-Überdosierungen starben, sind als winzige Büsten in die Pillen eingeritzt und dadurch verewigt worden. Das ungewöhnliche Denkmal soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den zunehmenden Opiatkonsum lenken.

Die Kampagne, die von der gemeinnützigen Gesundheitsorganisation National Safety Council lanciert wurde, nimmt das Opioid-Problem ins Visier, indem die Gesichter der Überdosierungsopfer mechanisch in die winzigen Pillen eingeritzt werden. Alle 24 Minuten soll ein neues Gesicht auf einer Pille entstehen – das entspricht der Todesrate durch Opioid-Überdosierungen im Lande. Die Ausstellung startete im vorigen Monat in Chicago und soll noch andere US-amerikanische  Städte besuchen. 

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