Chinas Präsident Xi Jinping plädiert für Cybersicherheit und Souveränität im Internet

Chinas Präsident Xi Jinping plädiert für Cybersicherheit und Souveränität im Internet
Chinas Präsident Xi Jinping plädiert für Cybersicherheit und Souveränität im Internet
Chinas Staatschef Xi Jinping hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich für mehr Sicherheit im Cyberraum zu engagieren und gleichzeitig die Souveränität jedes einzelnen Landes im Internet zu respektieren. Zum Auftakt der Welt-Internet-Konferenz am Sonntag im ostchinesischen Wuzhen versicherte der Parteichef in einer Grußbotschaft an die 1.500 Teilnehmer zugleich, dass China seine Tür zum weltweiten Netz offen halten wolle.

Die dreitägige Konferenz wird bis zum 5. Dezember dauern. Das Treffen findet bereits zum vierten Mal statt. Zu den angereisten Größen der Industrie gehören unter anderen Apple-Chef Tim Cook sowie Sundar Pichai von Google und der Vizepräsident von Facebook, Vaughan Smith. Bei der Veranstaltung sollen solche Themen wie Cybersicherheit, künstliche Intelligenz, globale digitale Wirtschaft, Telekommunikationen, Armutsbekämpfung mit Hilfe des Internets und soziale Verantwortung erörtert werden.  

Das Treffen wird von der staatlichen Cyber-Verwaltung Chinas organisiert, welche die sogenannte "Große Firewall" verwaltet. Damit sperrt China soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube und Instagram, sämtliche Google-Dienste und auch die Online-Angebote der "New York Times", des "Wall Street Journal" und eine Vielzahl kritischer Webseiten. (RIA Nowosti/dpa)

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