Jemens Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh plädiert für Gespräche mit verfeindeten Nachbarn

Jemens Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh plädiert für Gespräche mit verfeindeten Nachbarn
Jemens Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh plädiert für Gespräche mit verfeindeten Nachbarn
Jemens Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh hat sich in einer Fernsehansprache offen für Gespräche mit den verfeindeten Nachbarstaaten gezeigt. "Ich rufe alle Brüder in den Nachbarstaaten und ihre Verbündeten auf, die Aggressionen gegen den Jemen zu stoppen. Dann werden wir eine neue Seite aufschlagen und positiv miteinander umgehen", sagte der Politiker am Samstag im jemenitischen Fernsehen.

Gleichzeitig kam es in der Hauptstadt Sanaa zu Zusammenstößen von Anhängern des Ex-Präsidenten mit den bislang verbündeten Huthi-Milizen. Die Huthis hatten im Jahr 2015 die Kontrolle über die Hauptstadt Sanaa übernommen und den Nachfolger des damaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh, Abed Rabbo Mansur Hadi, ins Exil gezwungen. Eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition sunnitischer Staaten begann dann mit Luftangriffen auf Stellungen der schiitischen Huthi-Milizen. (dpa)

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