Neue Fatwa verbietet gläubigen Türken, Haare schwarz zu färben

Neue Fatwa verbietet gläubigen Türken, Haare schwarz zu färben
Neue Fatwa verbietet gläubigen Türken, Haare schwarz zu färben (Symbolbild)
Das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat am Freitag eine neue Fatwa herausgegeben. Das Dokument behandelt mehrere Fragen, mit denen Gläubige im Alltagsleben konfrontiert werden. Das neue religiöse Gutachten regelt unter anderem auch Haarfarben, welche die frommen Männer verwenden sollten.

Das Färben von Haaren, Bart und Schnurbart mit Henna sei erlaubt, wenn dadurch niemand bewusst und gezielt irregeführt werde. Die schwarzen Haarfärbemittel seien im Gegenteil mit den Regeln des Islam nicht kompatibel. Das gelte als inakzeptabel, zitiert die Zeitung "Yeni Safak" aus der Diyanet-Vorschrift. Außerdem untersagt die Fatwa den Gläubigen, in den Firmen zu arbeiten, wo Alkoholgetränke verkauft werden. Eine Ausnahme wird nur dann gemacht, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Verpönt wird auch die Musik, die den Grundsätzen des Islam widerspricht.

Mehr lesen:  Muslime im multinationalen Russland

Zuvor hatte das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten den frommen Bürgern untersagt, Transaktionen in Bitcoins zu tätigen. (RIA Nowosti/Lenta.ru)

Mehr lesen:  Je hungriger, desto haariger – Wissenschaftler beweisen Zusammenhang zwischen Hunger und Haarwuchs