icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Vereinte Nationen sehen Feigenkaktus als Notreserve in Zeiten des Klimawandels

Vereinte Nationen sehen Feigenkaktus als Notreserve in Zeiten des Klimawandels
Vereinte Nationen sehen Feigenkaktus als Notreserve in Zeiten des Klimawandels (Symbolbild)
Die Kaktusart habe sich als Nahrungsquelle für Mensch und Tier bewährt, wie jüngst während der Dürre im Süden von Madagaskar, teilte die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) am Donnerstag mit. Während viele Kakteen ungenießbar seien, sei die Gattung Opuntia reichhaltig, vor allem, wenn man sie anbaue und nicht wie Unkraut gedeihen lasse.

Angesichts des Klimawandels und des erhöhten Risikos für Dürren empfiehlt die FAO, die widerstandsfähige Pflanze großflächig anzubauen. Der Feigenkaktus wird mit seiner stacheligen Frucht schon seit langer Zeit als Nahrungsmittel genutzt - etwa in Mexiko, aber auch im italienischen Sizilien. Pro Hektar könne der Kaktus darüber hinaus bis zu 180 Tonnen von Wasser speichern - "genug, um das Leben von fünf ausgewachsenen Kühen zu erhalten", hieß es.

Ein Allheilmittel sind die Kakteen aber noch lange nicht. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schaden der Pflanze. Und auch, wenn die Pflanze noch 66 Grad standhalte, verlangsame sich der Prozess der Photosynthese ab 30 Grad Celsius, weshalb man sie nur selten in Wüsten wie der Sahara und Mojave sehe. (dpa)

Mehr lesen -Klima hat bei der NASA noch Priorität - Klima-Satellit erfolgreich ins All gestartet

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen