Ausstellung in Berlin eröffnet, wo Terroristen und Massenmörder zu Märtyrern erklärt werden

Ausstellung in Berlin eröffnet, wo Terroristen und Massenmörder zu Märtyrern erklärt werden
Ausstellung in Berlin eröffnet, wo Terroristen und Massenmörder zu Märtyrern erklärt werden
In Berlin ist eine Kunstinstallation eröffnet worden, die Märtyrern gewidmet wird. Doch die Entscheidung der Autoren der Ausstellung, eines dänischen Künstlerkollektivs, wer als ein Märtyrer bezeichnet werden kann, ruft kontroverse Reaktionen hervor. Es stellt sich eine Frage: Was verbindet so unterschiedliche Personen wie Martin Luther King, Maximillian Kolbe und Mohammed Atta? Nach der Meinung dänischer Künstler sei gemeinsam, dass alle zu Märtyrern erklärt werden können.

Martin Luther King kämpfte für die Rechte von Schwarzen in den USA und wurde für seine Ansichten von einem weißen Rassist ermordet. Der polnische Pater Maximilian Kolbe opferte sich in Auschwitz, um einem anderen Menschen das Leben zu retten. Und Mohammed Atta war derjenige, der das entführte Flugzeug am 11. September 2001 in das World Trade Center richtete. Mehr als 3.000 Menschen kamen ums Leben.

Die Kunst und die Provokation gehen oft nebeneinander. Die Frage, inwieweit das aus der moralischer Sicht zulässig ist, bleibt aber offen.

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