Merkel sagt mehr Hilfe für Bekämpfung des Sklavenhandels in Afrika zu

Merkel sagt mehr Hilfe für Bekämpfung des Sklavenhandels in Afrika zu
Merkel sagt mehr Hilfe für Bekämpfung des Sklavenhandels in Afrika zu
Kanzlerin Angela Merkel hat vor dem Hintergrund von Berichten über Sklavenhandel in Libyen eine stärkere Unterstützung Afrikas im Kampf gegen illegale Migration zugesagt. Mit den Meldungen, dass Flüchtlinge und Migranten in Libyen wie Sklaven verkauft würden, habe das Thema "eine hohe emotionale Bedeutung bekommen", sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, in Abidjan, dem Regierungssitz des westafrikanischen Landes.

"Daraus ergibt sich auch ein gemeinsames Interesse daran, die illegale Migration zu beenden und dafür legale Möglichkeiten zu bekommen für Menschen aus Afrika, die Ausbildung bekommen, die bei uns studieren können."

Gegen Mittag wollten bei dem zweitägigen mehr als 50 Staats- und Regierungschefs aus der EU und Afrika über bessere Perspektiven für die rasant wachsende Bevölkerung auf dem Kontinent beraten. Deutschland und die EU erhoffen sich auch eine Eindämmung der Migration in Richtung Europa, wenn es in den Herkunftsstaaten bessere Lebensbedingungen gibt.

Illegale Migration spiele auf dem afrikanischen Kontinent flächendeckend eine Rolle, sagte Merkel. Die Kanzlerin lobte die Fortschritte der Regierung Ouattaras bei der Entwicklung des Landes. Gerade die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Wirtschaft spiele eine große Rolle. Nachdem es jahrelang keine Entwicklungshilfe gegeben habe, werde Deutschland vor diesem Hintergrund die Elfenbeinküste verstärkt unterstützen. (dpa)

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