Fahrdienst-Vermittler Uber von israelischem Gericht verboten

Fahrdienst-Vermittler Uber von israelischem Gericht verboten
Fahrdienst-Vermittler Uber von israelischem Gericht verboten
Der Fahrdienst-Vermittler Uber darf nicht mehr in Israel operieren. Dies hat ein Gericht in Tel Aviv am Montag entschieden, wie eine Sprecherin bestätigte. Ohne entsprechende Versicherung müsse Uber innerhalb von zwei Tagen seine Dienste in Israel einstellen, sagte der zuständige Richter laut "Jerusalem Post".

Der Taxifahrerverband und die Taxi-App Gett hatten gegen Uber geklagt. Auch das Transportministerium war laut Medienberichten wegen mangelnder Sicherheit gegen Uber vorgegangen. Uber war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Fahrdienstvermittler hatte seit vergangenem Jahr einen nächtlichen Service im Großraum Tel Aviv angeboten. Seit einigen Wochen gab es den Dienst täglich 24 Stunden. Am jüdischen Ruhetag Sabbat fährt in Israel fast kein öffentlicher Nahverkehr.

Anfang des Monats hatte der israelische Uber-Geschäftsführer Joni Greifman das Angebot des Unternehmens in Israel verteidigt. "Wir versuchen innerhalb der korrekten Vorgaben zu operieren, aber in einer Vorgaben-Welt, die nicht der aktuellen Realität entspricht," sagte Greifman der "Jerusalem Post". Die Transportvorgaben seien in den 1960er Jahren verfasst und nicht etwa für Handys angepasst worden. (dpa)