170 Menschen erleiden Verletzungen bei Zusammenstößen zwischen Protestlern und Polizei in Islamabad

170 Menschen erleiden Verletzungen bei Zusammenstößen zwischen Protestlern und Polizei in Islamabad
170 Menschen erleiden Verletzungen bei Zusammenstößen zwischen Protestlern und Polizei in Islamabad
Bei andauernden Protesten in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind mindestens 170 Menschen verletzt worden. Der Fernsehsender Geo TV berichtet von mindestens einem toten Polizisten. An der Polizeioperation sind ungefähr 8.500 Beamte beteiligt.

Mehrere religiöse Demonstranten legen die Stadt bereits seit mehr als zwei Wochen lahm. Sie kampieren an der wichtigsten Ausfallstraße, dem Expressway, und zwingen so Hunderttausende Pendler, weite Umwege zu machen. Versuche der Regierung, die Blockade durch Verhandlungen aufzulösen, sind bislang gescheitert. Die Demonstranten, die der islamischen Bewegung Tehreek Labaik Ya Rasool Allah angehören, verlangen die Amtsenthebung von Justizminister Zahid Hamid. Aus ihrer Sicht soll er versucht haben, im Wahlgesetz des Landes den Hinweis auf Mohammed als letzten Propheten Gottes entfernen zu lassen. Ähnliche Protestaktionen finden auch in anderen Großstädten des Landes statt. (RIA Nowosti/dpa)

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