Künstliche Beleuchtung macht unser Leben heller – das ist aber nicht so gut

Künstliche Beleuchtung macht unser Leben heller – das ist aber nicht so gut
Künstliche Beleuchtung macht unser Leben heller – das ist aber nicht so gut
Eine neue internationale Studie, die unter Führung von Christopher Kyba aus dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) geführt wurde, hat zeigt, dass künstliche Beleuchtung eine große Gefahr für die Menschheit sein könnte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Faktor die menschliche Lebensweise stört, die früher von natürlichen Lichtquellen wie der Mond abhängig war.

Die Lichtverschmutzung, die durch die aktive Tätigkeit von Menschen verursacht ist, kann Lebewesen beeinflussen, weil sie sich immer in Übereinstimmung mit dem normalen Tag-Nacht-Zyklus entwickelten. "Aus dem Standpunkt der Evolution ist künstliches Licht in der Nacht ein ganz neuer Stressfaktor", zitierte die Zeitung Los Angeles Times einen der Autoren der Studie, Franz Holker aus dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. "Das Problem ist, dass Licht an Orten, in Zeiten und mit sehr hoher Intensität eingeführt wurde, an denen es nicht natürlich vorkommt. Viele Organismen hatten keine Chance, sich an diesen neuen Stressor anzupassen."

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