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Madrid bringt Asylbewerber in Gefängnis unter und sorgt für Kritik

Madrid bringt Asylbewerber in Gefängnis unter und sorgt für Kritik
Die spanische Regierung hat eine Lawine der Kritik nach ihrer Entscheidung einstecken müssen, etwa 500 Asylbewerber in einem Gefängnis unterzubringen. Menschenrechtler und Nichtregierungsorganisationen brandmarkten diesen Schritt als "unfaire Kriminalisierung" der Migranten.

Madrid rechtfertigte seine Handlungen mit der Erklärung, es gäbe nicht genügend Platz in den bestehenden Abschiebelagern. Dabei sollen über 1.000 Asylsuchende an der spanischen Küste im Zeitraum vom 17. bis 19. November aufgetaucht sein. Deswegen seien rund 500 Migranten in eine neue Strafanstalt in der Nähe von Malaga geschickt worden. Einer Erklärung der Regierung zufolge sei das Gefängnis mit modernsten Einrichtungen wie Klassenzimmern, Sportanlagen, Friseuren, Duschen, Klimaanlagen und einer Krankenstation ausgestattet. Die Gegner diesen Schritts weisen aber darauf hin, dass Gefängnisse nach dem spanischen Recht nicht als Verfahrenszentren für Flüchtlinge dienen könnten.

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