Schwedischer Bekleidungsriese verbrennt tonnenweise neue Kleidung auch in Schweden

Schwedischer Bekleidungsriese verbrennt tonnenweise neue Kleidung auch in Schweden
Schwedischer Bekleidungsriese verbrennt tonnenweise neue Kleidung auch in Schweden
Das schwedische Textilhandelsunternehmen H&M soll nach Angaben des schwedischen Fernsehsenders SVT routinemäßig mehrere Tonnen neuer Kleidungsstücke in städtischen Heizwerken verbrannt haben. Nach Vorwürfen über diese Praxis in Dänemark wurde gleiches nun auch im Heimatland von Hennes & Mauritz aufgedeckt.

Im Laufe einer journalistischen Investigation stellte sich heraus, dass Kleidungsstücke heimlich zerstört werden. Die H&M-Vertreter bestätigten, dass der Bekleidungsriese jährlich fast zehn Tonnen Kleidung verbrennt. Nach Angaben des Unternehmens geht es um Kleidung, die beim Transport zerstört oder durch Wasser und Schimmel beschädigt wurde. Auch diejenigen Kleidungsstücke, die übermäßige Mengen an nicht zugelassenen Chemikalien enthalten, werden zerstört. Das Unternehmen wolle keine Produkte verkaufen, die schädlich sein können. Ökologisch gesehen setze der Riese auch darauf, dass seine Produkte ein möglichst langes Leben haben.

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