Babys in Beton: Japanerin gesteht Mord an Neugeborenen nach gut 20 Jahren

Babys in Beton: Japanerin gesteht Mord an Neugeborenen nach gut 20 Jahren
Babys in Beton: Japanerin gesteht Mord an Neugeborenen nach gut 20 Jahren (Symbolbild)
Eine Japanerin hat sich gut 20 Jahre nach dem Mord an ihren Babys der Polizei gestellt. Die Täterin wurde nach der Beichte auf dem Polizeirevier festgenommen. Die Ermittler fanden in ihrem Haus die unwiderlegbaren Beweise – vier Eimer, in denen die Leichen der Kinder einbetoniert waren.

Die 53-jährige Mayumi Saito will die Morde an ihren vier Babys zwischen 1992 und 1997 aus Geldmangel begangen haben. Sie hätte die Kinder damals einfach nicht großziehen können. In dieser Zeit habe sie nach Angaben der Ermittler nur eine Teilzeitstelle gehabt.

Obwohl Japan die drittstärkste Wirtschaft der Welt ist, bleibt Armut nach wie vor ein großes Problem für die Gesellschaft. Frauen sind davon besonders betroffen, weil es in Japan an sozialer Unterstützung für alleinerziehende Mütter fehlt. Viele Frauen bekommen ihren beruflichen und familiären Stress nicht in den Griff. (New York Post)

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