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Italienischer Priester vergleicht Abtreibungen mit Mafia-Morden und gerät ins Kreuzfeuer der Kritik

Italienischer Priester vergleicht Abtreibungen mit Mafia-Morden und gerät ins Kreuzfeuer der Kritik
Der Mafiaboss Totò Riina im Jahre 1993
Ein italienischer Priester hat viel Kritik einstecken müssen, nachdem er eine prominente Abtreibungsbefürworterin und ehemalige Außenministerin auf eine Stufe mit dem berüchtigten Mafiaboss Totò Riina gestellt hatte.

Riina, der Anführer des bekanntesten Zweigs der italienischen Mafia Cosa Nostra, starb mit 87 Jahren am 17. November, während er 26 lebenslängliche Gefängnisstrafen nach der Anordnung von mindestens 150 Morden verbüßte. Der Priester Francesco Pieri aus der italienischen Stadt Bologna fragte sich nach dem Tod des Mafiabosses auf Facebook: "Wer hat mehr unschuldige Tote auf dem Gewissen - Totò Riina oder Emma Bonino?" Moralisch gesehen gäbe es keinen Unterschied, schrieb der Priester weiter. Bildschirmfotos dieses Beitrags, der nicht für alle zugänglich war, verbreiteten sich schnell im Internet. Bonino, die prominente Abtreibungsbefürworterin, antwortete auf Twitter, der Priester habe Millionen Frauen beleidigt.

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