USA blockieren Russlands Entwurf für UN-Presseerklärung zu Terrorangriff auf Botschaft in Damaskus

USA blockieren Russlands Entwurf für UN-Presseerklärung zu Terrorangriff auf Botschaft in Damaskus
USA blockieren Russlands Entwurf für UN-Presseerklärung zu Terrorangriff auf Botschaft in Damaskus. Auf dem Archivbild: Russlands Botschaft in Damaskus, 2. Februar 2016
Die USA haben erneut einen russischen Entwurf der UN-Presseerklärung nach dem Terroranschlag auf die russische Botschaft in Damaskus gesperrt. Der Text, den der UN-Sicherheitsrat genehmigen sollte, verurteilte scharf die Attacke, die am Montag verübt worden war. Russlands Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich von der Reaktion der USA alles andere als überrascht: "Denn das passiert nicht zum ersten Mal".

"Das ist bei Weitem nicht das erste Mal, sondern ein weiteres Beispiel dafür, dass die Führer der sogenannten Anti-Terror-Koalition in Bezug auf terroristische Attacken, zu deren Zielen russische Auslandsvertretungen werden, nach zweierlei Maß messen", erklärte der Pressesprecher der UN-Botschaft Russlands, Fjodor Strschischowski. "Die Russische Föderation wird ihren Kampf gegen die Terroristen in Syrien fortsetzen und zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in der Arabische Republik Syrien beitragen." 

Am 20. November hatten Terroristen Damaskus unter Beschuss genommen. Dabei schlug ein Geschoss vor der Umzingelung der russischen Botschaft in Syrien ein. Durch die Explosion der 122-Millimeter-Mine wurde die Außenwand der Vertretung sowie die Strom- und Wasserversorgung beschädigt. Verletzte unter dem Botschaftspersonal gab es keine. Moskau verurteilte die Attacke und hoffte, dass die westlichen Länder sie ebenfalls verurteilen würden. (Interfax/RIA Nowosti)

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