"Zu fett": Englisches Gericht spricht Hund von Angriffs-Vorwurf frei

"Zu fett": Englisches Gericht spricht Hund von Angriffs-Vorwurf frei
"Zu fett": Englisches Gericht spricht Hund von Angriffs-Vorwurf frei
Ein englisches Gericht hat einen 84-jährigen Mann, Francis Thorley, vom Vorwurf freigesprochen, seine Sorgfaltspflichten verletzt zu haben. Die Anklage ging davon aus, dass dessen Hund eine Radfahrerin angegriffen hätte. Der Grund für den Freispruch war für den Besitzer am Ende wenig schmeichelhaft: Das Tier sei zu fett, um jemanden schädigen zu können.

Dem Hund, einem Alaskan Malamute mit dem Namen Mischka, wurde vorgeworfen, die Frau, die selbst mit ihrem Terrier per Rad im Park spazieren führte, angegriffen und sie ins Bein gebissen zu haben. Doch Thorley behauptete, dass sein Hund das wegen seines Übergewichts gar nicht hätte bewerkstelligen können. Der ehemalige Besitzer habe ihn überfüttert, deshalb wiege Mischka nun 50 Kilo. Der Richter berücksichtigte das und stellte fest, dass der Alaskan Malamute nicht aggressiv ist und niemanden attackierte.

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