Papst Franziskus nennt modernen "Reisepass für das Paradies"

Papst Franziskus nennt modernen "Reisepass für das Paradies"
Papst Franziskus
Papst Franziskus hat Christen in aller Welt aufgerufen, mehr für die Armen zu tun. "Auch wenn sie (die Armen) in den Augen der Welt wenig Ansehen genießen, so sind sie doch die, die uns den Weg zum Himmel öffnen, sie sind unser 'Reisepass für das Paradies' ", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag bei einer Messe zum ersten Welttag der Armen auf dem Petersplatz in Rom.

Er warnte die Gläubigen vor Gleichgültigkeit. Es sei "traurig", wenn diese sich alleine darauf beschränkten, die Regeln zu respektieren und die Gebote zu erfüllen. Zu den Feierlichkeiten waren rund 6.000 bis 7.000 Arme aus ganz Europa gekommen, die von katholischen Wohltätigkeitsorganisationen nach Rom gebracht worden waren. Nach der Messe aßen rund 1.500 von ihnen im Vatikan mit dem Papst zu Mittag. Franziskus, der sich selber gerne als "Straßenpriester" bezeichnet, hatte nach seiner Wahl im März 2013 immer wieder erklärt, dass er die Kirche zu einer "Kirche der Armen" machen wolle. (dpa)

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