Wohnhausbrand in Peking: 19 Tote, "Verdächtige" festgenommen

Wohnhausbrand in Peking: 19 Tote, "Verdächtige" festgenommen
Wohnhausbrand in Peking: 19 Tote, "Verdächtige" festgenommen
Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Peking sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere wurden verletzt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, war der Brand am späten Samstagnachmittag in einem Gebäude im Dorf Xinjian im südlichen Außenbezirk Daxing ausgebrochen. 14 Einheiten der Feuerwehr mit 34 Feuerwehrwagen konnten die Flammen nach drei Stunden löschen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Die Staatsagentur schrieb, die Polizei habe „Verdächtige“ festgesetzt. Welches Verbrechen sie begangen haben sollen, war unklar. Es blieb zunächst offen, ob es sich vielleicht um Verantwortliche für das Gebäude handeln könnte. An dem Jufuyuan genannten Haus warb ein großes rotes Schild für preisgünstigen Wohnraum.

Solche Unterkünfte werden häufig von Wanderarbeitern genutzt, die für wenig Lohn vorübergehend in der chinesischen Hauptstadt arbeiten. Vielfach teilen sie sich auch Räume, so dass solche Quartiere häufig überfüllt sind. Auffällig war die hohe Opferzahl, da das Gebäude nur zwei Geschosse hatte und die Bewohner eigentlich relativ leicht hätten flüchten können. Viele Fenster waren aber vergittert. (dpa)

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