Russland stimmt im UN-Sicherheitsrat gegen Japans Resolution zu OPCW-Mission in Syrien

Russland stimmt im UN-Sicherheitsrat gegen Japans Resolution zu OPCW-Mission in Syrien
Russland stimmt im UN-Sicherheitsrat gegen Japans Resolution zu OPCW-Mission in Syrien
Russland hat am Freitag im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erneut ein Veto gegen eine Verlängerung der Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen in Syrien eingelegt. Damit scheiterte ein versuch Japans, das am Freitag auslaufende Mandat des sogenannten Joint Investigative Mechanism (JIM) um 30 Tage zu verlängern.

Für das Dokument votierten zwölf Staaten. China enthielt sich der Stimme, während Russland und Bolivien gegen die Resolution stimmten. Wie der UN-Botschafter Russlands bei der UNO, Wassili Nebensja, erklärte, sei eine Verlängerung des OPCW-Mandats in Syrien erst möglich, nachdem grundlegende Mängel in der Tätigkeit der Organisation im Nahostland beseitigt sein würden. Der Diplomat präzisierte dabei, dass Moskaus Projekt nach wie vor auf dem Tisch sei. Diesen Vorschlag hatte zuvor China unterstützt. Am Donnerstag hatten Russland und die USA ihre Resolutionsentwürfe zum UNO-OPCW-Untersuchungsteam gegenseitig blockiert. Der Vorsitzende des UN-Sicherheitsrates, Sebastiano Cardi, teilte nach der Tagung am Freitag mit, dass das UN-Organ demnächst zu der Frage zurückkehren werde. (RIA Nowosti)

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