US-Ärzte: Vermutlich erster Todesfall wegen Marihuana-Konsum registriert

US-Ärzte: Vermutlich erster Todesfall wegen Marihuana-Konsum registriert
US-Ärzte: Erster Todesfall wegen Marihuana-Konsum registriert
Ärzte aus dem US-Bundesstaat Colorado behaupten, dass sie den ersten Todesfall registriert haben, der durch eine Cannabis-Überdosis verursacht wurde. Eine Studie zu diesem Thema wurde in der Zeitschrift Clinical Practice and Cases in Emergency Medicine veröffentlicht.

Es geht um ein elf Monate altes Kind, das plötzlich an Myokarditis (Herzmuskelentzündung) starb. Experten entdeckten in seinem Blut und Urin die psychoaktive Substanz THC von Marihuana. Es stellte sich heraus, dass die Eltern des Kindes oft Cannabis konsumierten, wobei das Vorhandensein von THC in Körperflüssigkeiten nur durch aktiven, auch versehentlichen, Konsum des Stoffes möglich sei. Andere Ärzte stimmten den Autoren des Artikels nicht zu und wiesen darauf hin, dass auch andere Gründe zu den tragischen Folgen hätten führen können.

Den Autoren der Untersuchung zufolge waren die negativen Auswirkungen von Marihuana auf das Myokard schon vorher bekannt. Trotzdem sei bisher kein Todesfall registriert worden.

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