Einfuhr von Elefanten-Trophäen aus Simbabwe und Sambia in USA wieder erlaubt

Einfuhr von Elefanten-Trophäen aus Simbabwe und Sambia in USA wieder erlaubt
Einfuhr von Elefanten-Trophäen aus Simbabwe und Sambia in USA wieder erlaubt
Die Regierung von Präsident Donald Trump hat es amerikanischen Großwildjägern wieder erlaubt, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe getöteten Elefanten in die USA einzuführen. Sie hob eine Regelung von Trumps Vorgänger Barack Obama auf, die den Import verboten hatte. Die legale und regulierte Jagd könne helfen, bestimmte Tierbestände zu erhalten, erklärte die US-Naturschutzbehörde FWS. Das dabei erzielte Geld könne in Naturschutzmaßnahmen fließen.

Die neue Regelung gilt für Körperteile von Elefanten, die seit Januar 2016 erlegt wurden. Der Zeitraum erstreckt sich insgesamt bis Ende nächsten Jahres. Naturschützer halten diese Argumentation für unsinnig. "Amerikanische Trophäenjäger sollten keine Elefanten töten, wenn ihre Population schrumpft. Das hat nichts mit Naturschutz zu tun", erklärte Tanya Sanerib von der Organisation Center for Biological Diversity. Die mächtige US-Waffenlobbyorganisation NRA begrüßte den Schritt. Mit der Aufhebung des Verbotes habe die Regierung einmal mehr die Bedeutung einer geregelten Jagd für das Überleben von Wildtierarten unterstrichen, erklärte der NRA-Vorsitzende Chris Cox. (dpa)

Mehr lesenTierschutz: Italien verbietet als 41. Land weltweit die Verwendung von Zirkustieren