Verdacht der Einmischung Russlands in US-Wahlen: Kushner soll Informationen zurückgehalten haben

Verdacht der Einmischung Russlands in US-Wahlen: Kushner soll Informationen zurückgehalten haben
Verdacht der Einmischung Russlands in US-Wahlen: Kushner soll Informationen zurückgehalten haben
In der Affäre um eine angebliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf 2016 soll der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, einem Senatsausschuss Informationen vorenthalten haben. In einem Brief der Senatoren Charles E. Grassley und Dianne Feinstein an Kushners Anwalt ist von einem "russischen Hintertürangebot" mit Dinnereinladung sowie von E-Mails an Kushner "bezüglich Wikileaks" die Rede.

Kushner habe es trotz mehrfacher Aufforderungen versäumt, mehrere Dokumente offenzulegen, schreiben die Senatoren. Grassley ist Vorsitzender des Justizausschusses des Senats. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 gehackte E-Mails aus dem demokratischen Lager um Hillary Clinton veröffentlicht. Das prägte Clintons Lage womöglich im Wettstreit mit Trump. US-Geheimdienste beschuldigen Russland, hinter den Hacking-Angriffen zu stehen. Wikileaks selbst spricht von einem Insider aus den Reihen der Demokratischen Partei selbst, der aus Unmut über vermeintliche Benachteiligungen seines favorisierten Kandidaten Bernie Sanders die Informationen geleakt hätte. (dpa/rt deutsch)

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