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Neuseeländer treiben zwei Millionen US-Dollar in unter 48 Stunden auf und retten Schokoladenfabrik

Neuseeländer treiben zwei Millionen US-Dollar in unter 48 Stunden auf und retten Schokoladenfabrik
Die Liebe zu Süßem hat eine Vielzahl an Neuseeländern äußerst spendabel gemacht. So haben Schokoladenliebhaber in weniger als zwei Tagen mehr als zwei Millionen US-Dollar gespendet, um die hundertjährige nationale Tradition der Schokoladenherstellung aufrechtzuerhalten.

Der US-amerikanische Lebensmittelkonzern Mondelēz International hatte im Februar seine Pläne bekannt gemacht, die Schokoladenfabrik Cadbury in der neuseeländischen Stadt Dunedin zu schließen und die Produktion nach Australien zu verlagern. Durch diesen Schritt hätten 350 Angestellte ihren Arbeitsplatz verloren. Die Einheimischen traten öffentlich dagegen auf und versuchten, das Unternehmen von seinem Vorhaben abzubringen. Eine Bürgergruppe namens Save the Factory (Rettet die Fabrik) versuchte zuerst, die Fabrik zu kaufen, aber ihre Pläne scheiterten. In weiterer Folge wandten sich die enttäuschten Bürger an den lokalen Schokoladenproduzenten Ocho und erzielten mit diesem eine Einigung: Jetzt wollen sie gemeinsam dessen Geschäftstätigkeit ausbauen, um deutlich mehr Arbeitsplätze zu schaffen und so die Schokoladentradition aufrechtzuerhalten. Begeisterte Menschen spendeten dafür in weniger als zwei Tagen zwei Millionen US-Dollar. Während der Kampagne stürzte mehrmals die Webseite der Kampagne ab.  

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